Da draußen weht der Wind so kalt,
ein Bettler sitzt am Winterwald
mit Lumpen nur bekleidet.
Gar frohgemut und sorgenfrei
kommt eine Reiterschar vorbei.
Der Bettler Kälte leidet.
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1.
2.
Sankt Martin führt die Rotte an,
ein großer, starker Reitersmann
auf einem stolzen Schimmel.
Ein Mantel hüllt ihn schützend ein,
und Raben krächzend ihn umschrei'n.
Es schneit aus hohem Hinmmel.
ein großer, starker Reitersmann
auf einem stolzen Schimmel.
Ein Mantel hüllt ihn schützend ein,
und Raben krächzend ihn umschrei'n.
Es schneit aus hohem Hinmmel.
3.
Der Bettler streckt die Hand empor
und bittet um ein willig' Ohr*,
erhebt sich von der Erde.
Sankt Martin hält die Rosse an,
und vor dem armen Bettelmann s
steh'n Reiter still und Pferde.
und bittet um ein willig' Ohr*,
erhebt sich von der Erde.
Sankt Martin hält die Rosse an,
und vor dem armen Bettelmann s
steh'n Reiter still und Pferde.
4.
Und mittendurch, im Augenblick,
teilt er den Mantel in zwei Stück',
tat sich nicht lang besinnen,
und reicht die eine Hälfte dann
dem überraschten Bettelmann
und wendet sich von hinnen.
teilt er den Mantel in zwei Stück',
tat sich nicht lang besinnen,
und reicht die eine Hälfte dann
dem überraschten Bettelmann
und wendet sich von hinnen.
5.
Die Reitersknechte, rauh und grob,
sind still und ganz erstaunt darob
und hören auf zu scherzen.
Sankt Martin reitet schweigend fort.
Der Bettler ruft ein Dankeswort
aus überfrohem Herzen.
sind still und ganz erstaunt darob
und hören auf zu scherzen.
Sankt Martin reitet schweigend fort.
Der Bettler ruft ein Dankeswort
aus überfrohem Herzen.
6.
Sankt Martin, edler Reitersmann,
rühr' du auch uns're Herzen an,
damit sie froh sich weiten,
dass mit dem Nächsten in der Not
wir gerne teilen unser Brot,
so jetzt und alle Zeiten.
rühr' du auch uns're Herzen an,
damit sie froh sich weiten,
dass mit dem Nächsten in der Not
wir gerne teilen unser Brot,
so jetzt und alle Zeiten.