Am Brunnen vor dem Tore,
da steht ein Lindenbaum.
Ich traümt in seinem Schatten
so manchen süßen Traum.
Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebe Wort;
es zog in Freud' und Leide
zu ihm mich immer fort,
zu ihm mich immer fort.
Of kies een abonnement:
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1.
2.
Ich musst' auch heute wandern
vorbei in tiefer Nacht.
Da hab' ich noch im Dunkel
die Augen zugemacht.
Und seine Zweige rauschten
als riefen sie mir zu:
"Komm her zu mir, Geselle,
hier findst du deine Ruh',
hier findst du deine Ruh'!"
vorbei in tiefer Nacht.
Da hab' ich noch im Dunkel
die Augen zugemacht.
Und seine Zweige rauschten
als riefen sie mir zu:
"Komm her zu mir, Geselle,
hier findst du deine Ruh',
hier findst du deine Ruh'!"
3.
Die kalten Winde bliesen
mir grad' in's Angesicht.
Der Hut flog mir vom Kopfe,
ich wendete mich nicht.
Nun bin ich manche Stunde
entfernt von jenem Ort.
Und immer hör ich's rauschen:
"Du fändest Ruhe dort,
du fändest Ruhe dort!"
mir grad' in's Angesicht.
Der Hut flog mir vom Kopfe,
ich wendete mich nicht.
Nun bin ich manche Stunde
entfernt von jenem Ort.
Und immer hör ich's rauschen:
"Du fändest Ruhe dort,
du fändest Ruhe dort!"