Ich bin ein freier Bauersknecht, obschon mein Stand ist eben schlecht,
so acht' ich mich doch wohl so gut, als einer, der am Hofe tut.
Tral-ti-ralla, ich bin doch mein eigen, darf mich vor keinem bücken, noch neigen!
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1.
2.
Ich bin gar selten krank am Leib das macht, dass ich den Pflug oft treib',
jener aber säuft und frisst, das macht, dass er so krank oft ist.
Tral-ti-ralla, bin frischer daneben als jene, die am Hofe stets leben!
jener aber säuft und frisst, das macht, dass er so krank oft ist.
Tral-ti-ralla, bin frischer daneben als jene, die am Hofe stets leben!
3.
Was bildet sich der Hofmann ein, dass er als ich will besser sein.
Als Adam ackert und Eva spann', wer war damals ein Edelmann?
Tral-ti-ralla, ich leb' alle Morgen sicher und frei von allen Sorgen!
Als Adam ackert und Eva spann', wer war damals ein Edelmann?
Tral-ti-ralla, ich leb' alle Morgen sicher und frei von allen Sorgen!
4.
Denn ich verbleibe wer ich bin, behalte meinen freien Sinn,
besorghe keine Ungenad', wieder bei Hof zu fürchten hat.
Tral-ti-ralla, bin selbst mein eigen, darf mich vor keinem bücken, noch neigen!
besorghe keine Ungenad', wieder bei Hof zu fürchten hat.
Tral-ti-ralla, bin selbst mein eigen, darf mich vor keinem bücken, noch neigen!
5.
liedtekst:
Ich bin ein freier Bauersknecht, obschon mein Stand ist eben schlecht,
so acht' ich mich doch wohl so gut, als einer, der am Hofe tut.
Tral-ti-ralla, ich bin doch mein eigen, darf mich vor keinem bücken, noch neigen!
Ich bin ein freier Bauersknecht, obschon mein Stand ist eben schlecht,
so acht' ich mich doch wohl so gut, als einer, der am Hofe tut.
Tral-ti-ralla, ich bin doch mein eigen, darf mich vor keinem bücken, noch neigen!
6.
Trag' ich gleich keinen Biber-Hut, so ist ein raucher Filz mir gut;
darauf ein grünen Busch gelegt, so wohl als theure Federn steht.
Tral-ti-ralla, ich thu es nicht achten, obschon die Hofleut spöttlich drauf lachen!
darauf ein grünen Busch gelegt, so wohl als theure Federn steht.
Tral-ti-ralla, ich thu es nicht achten, obschon die Hofleut spöttlich drauf lachen!
7.
Ich trag' nicht lange krause Haar und Pulver drein, das Geld ich spar';
den Staub vom Lande weht der Wind, des Sommers in meine Haar geschwind.
Tral-ti-ralla, drum geh' ich gestutzet, obschon mein Haar ist vorne geputzet!
den Staub vom Lande weht der Wind, des Sommers in meine Haar geschwind.
Tral-ti-ralla, drum geh' ich gestutzet, obschon mein Haar ist vorne geputzet!
8.
Hab' ich nicht einen Überschlag bereit als die Nonn die Kappen trag,
so ziert doch meinen braunen Hals ein schmales Kräglein gleiches Falls.
Tral-ti-ralla, bin ich doch mein eigen darf mich vor keinem bücken noch neigen!
so ziert doch meinen braunen Hals ein schmales Kräglein gleiches Falls.
Tral-ti-ralla, bin ich doch mein eigen darf mich vor keinem bücken noch neigen!
9.
Mein Wammes rund und nicht voll von Rosen, ich geh' auch nicht toll
in langgestellten Hosen rein, die voller Knöpf' und Schellen sein.
Tral-ti-ralla, ich lass' mir's bereiten, dass ich kann darin gehen und reiten!
in langgestellten Hosen rein, die voller Knöpf' und Schellen sein.
Tral-ti-ralla, ich lass' mir's bereiten, dass ich kann darin gehen und reiten!
10.
Kein Elend-Leder trag' ich an, weil ich das Bockfell haben kan;
dadurch hat mich kein Feind verwund't, das machte, dass ich ihm nicht stund'.
Tral-ti-ralla, ich darf nicht sorgen, dass der Kramer mahnet alle Morgen!
dadurch hat mich kein Feind verwund't, das machte, dass ich ihm nicht stund'.
Tral-ti-ralla, ich darf nicht sorgen, dass der Kramer mahnet alle Morgen!
11.
Statt Seidenstrümpfe, knappe Schuh', Bänder und was gehörig dazu,
zieh' ich ein weit Paar Stiefel an und doch mit Wahrheit sagen kann:
Tral-ti-ralla, dass vor so viel' Jahren, ich sie hab' eher denn jene getragen!
zieh' ich ein weit Paar Stiefel an und doch mit Wahrheit sagen kann:
Tral-ti-ralla, dass vor so viel' Jahren, ich sie hab' eher denn jene getragen!
12.
Ich mag auch einen Degen nicht, am Gürtel tragen, wie geschiecht;
ein kurzer Stock ist mein Gewehr, so blank, als wenns ein Spiegel war.
Tral-ti-ralla, ich tu es nicht achten, obschon die Hofleut spöttlich drauf lachen!
ein kurzer Stock ist mein Gewehr, so blank, als wenns ein Spiegel war.
Tral-ti-ralla, ich tu es nicht achten, obschon die Hofleut spöttlich drauf lachen!
13.
An statt der Otter und der Katz, steck' ich die Hand in meinen Latz;
ich mag nicht unnütz die Leinewand vor Tatzen tragen um die Hand'.
Tral-ti-ralla, ich trag' um die Finger kein Reif oder sonst blanke Dinger!
ich mag nicht unnütz die Leinewand vor Tatzen tragen um die Hand'.
Tral-ti-ralla, ich trag' um die Finger kein Reif oder sonst blanke Dinger!
14.
Ich hab' auch keinen Ritter-Sitz, bin nicht beredt, voll List und Witz,
so hab' ich doch ein Bauren-Gut, bin frisch, fröhlich, doch von Mut.
Tral-ti-ralla, bin darauf beflissen, was einem Bauern dienet zu wissen!
so hab' ich doch ein Bauren-Gut, bin frisch, fröhlich, doch von Mut.
Tral-ti-ralla, bin darauf beflissen, was einem Bauern dienet zu wissen!
15.
Ich brauch' zu Hof schmarotzen nicht, weil mir daselbst nichts gebricht,
brauch' nicht fuchsschwänzeln um das Brot, arbeite lieber mich zu Tod.
Tral-ti-ralla, ich werd' nicht belogen, auch nicht mit Heuchler-Worten betrogen!
brauch' nicht fuchsschwänzeln um das Brot, arbeite lieber mich zu Tod.
Tral-ti-ralla, ich werd' nicht belogen, auch nicht mit Heuchler-Worten betrogen!
16.
Ich bin gar selten krank am Leib das macht, dass ich den Pflug oft treib,
jener aber säuft und frisst, das macht, dass er so krank oft ist.
Tral-ti-ralla, bin frischer daneben als jene, die am Hofe stets leben!
jener aber säuft und frisst, das macht, dass er so krank oft ist.
Tral-ti-ralla, bin frischer daneben als jene, die am Hofe stets leben!
17.
Was bildet sich der Hofmann ein, dass er als ich will besser sein.
Als Adam ackert und Eva spann', wer war damals ein Edelmann?
Tral-ti-ralla, ich leb' alle Morgen sicher und frei von allen Sorgen!
Als Adam ackert und Eva spann', wer war damals ein Edelmann?
Tral-ti-ralla, ich leb' alle Morgen sicher und frei von allen Sorgen!